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Besichtigungstermin richtig vorbereiten:

Sauberkeit, Staging, Unterlagen, Licht & Fragen

Du hast nur eine Chance für den ersten Eindruck – und bei einer Besichtigung entscheiden oft die ersten Minuten, ob Interessenten innerlich schon „Ja“ sagen oder auf Abstand gehen. Die gute Nachricht: Du kannst diesen Moment aktiv steuern. Nicht mit Druck – sondern mit Atmosphäre, Klarheit und Sicherheit.

In diesem Beitrag bekommst du 5 Profi-Tipps, wie du ein Objekt so präsentierst, dass es wertiger wirkt, sich besser anfühlt und du souverän überzeugst.

1) Sauberkeit ist Pflicht – kein Kompromiss

Sauberkeit ist einer der stärksten Vertrauens-Booster. Ein gepflegtes Objekt wirkt automatisch hochwertiger, weil es signalisiert: „Hier wurde sich gekümmert.“

Mini-Checkliste kurz vor der Besichtigung:

  • Böden: keine Krümel, Flecken oder Haare

  • Fenster/Spiegel: keine Schlieren (im Gegenlicht sofort sichtbar)

  • Bad/Küche: Armaturen trocken, Abflüsse sauber, keine Gerüche

  • Luft: einmal gründlich durchlüften – frische Luft verkauft mit

Pro-Tipp: Bei bewohnten Objekten unbedingt Müll raus und Essens-/Katzenklo-Geruch neutralisieren. Klingt banal, entscheidet aber oft über Sympathie.


2) Staging heißt nicht „Fake“ – Staging heißt Orientierung + Emotion

Menschen kaufen nicht nur Quadratmeter. Sie kaufen ein Gefühl: „Hier könnte mein Leben funktionieren.“

Du brauchst kein großes Budget. Oft reichen drei Dinge:

  • Ordnung + Luft (weniger ist mehr)

  • Ein Blickfang (z. B. frische Blumen oder ein schönes Kissen)

  • Stimmige Farben (ruhig, clean, nicht zu wild)

Wenn die Wohnung leer ist, stell dir diese Frage:
Kann man Größe und Funktion der Räume sofort verstehen?
Wenn nicht, helfen z. B. Teppich, kleiner Tisch oder Stehlampe, damit der Raum „lesbar“ wird.

Pro-Tipp: Neutraler Duft (nicht zu stark!) und warmes Licht wirken Wunder – aber bitte kein Parfüm-Overkill, das wirkt schnell wie „Kaschieren“.


3) Unterlagen griffbereit – das schafft Sicherheit

Nichts killt Vertrauen schneller als: „Ähm… das muss ich nachreichen.“ – bei Basics.

Leg dir eine Mappe oder ein iPad-Set an, damit du sofort liefern kannst:

Pro-Tipp: Mach dir eine Fragenliste, die du pro Objekt einmal durchgehst. Dann wirkst du nicht nur kompetent – du bist es auch im Moment.


4) Timing & Licht: Der unterschätzte Hebel

Ein Objekt kann sich bei schlechtem Licht kleiner, kälter und grauer anfühlen – obwohl es das nicht ist. Tageslicht verkauft.

Ideal: Tageslicht – und wenn möglich später Nachmittag bis kurz vor Sonnenuntergang, weil das Licht oft wärmer wirkt.
Aber: Wenn ein Objekt morgens am schönsten ist (z. B. Ost-Balkon), nutz genau das.

Pro-Tipp: Check vorher

  • Wo steht die Sonne zu der Uhrzeit?

  • Welche Räume profitieren?

  • Müssen Vorhänge auf, Lampen an, Spots an?

Du steuerst damit die Wahrnehmung – komplett legal und komplett smart.


5) Antizipiere Fragen – Souveränität überzeugt

Interessenten prüfen nicht nur das Objekt. Sie prüfen auch dich: „Kann ich dieser Person vertrauen?“

Bereite dich auf typische Fragen vor:

  • Nachbarn/Hausgemeinschaft

  • Lärm/Verkehr

  • Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkauf)

  • Internet/Netz

  • Nebenkosten/Hausgeld/Rücklagen

  • Zustand von Heizung, Dach, Leitungen

  • Parken/Stellplätze

Pro-Tipp: Wenn du etwas nicht sicher weißt, sag:
„Gute Frage – ich kläre das bis [konkreter Zeitpunkt] und melde mich.“
Ehrlichkeit plus Plan wirkt extrem professionell.


Fazit

Wenn du diese fünf Punkte beachtest, wird aus einer Besichtigung kein „Rundgang“, sondern ein überzeugendes Erlebnis: wertiger, klarer, sicherer. Genau das erhöht die Chance auf verbindliche Nachfragen und den nächsten Schritt.


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    „Ich erinnere mich an jeden einzelnen Zauberstab, den ich je verkauft habe, Mr. Potter. Jeder einzelne. Es ist schon sehr merkwürdig, dass Sie diesen Zauberstab bekommen, denn der Phönix, dessen Schwanzfeder in Ihrem Stab ist, hat nur noch eine andere Feder gegeben — und diese steckt im Zauberstab, der … Ihre Narbe hinterlassen hat.“

    (– J.K. Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, Kapitel 5: Die Winkelgasse)


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    📚 5 Facts über Harry Potter:

    1. 📖 J.K. Rowling schrieb den ersten Band in Cafés in Edinburgh.
      Angeblich, weil sie sich zuhause die Heizung nicht leisten konnte – also flüchtete sie mit einem Kaffee und Kinderwagen ins Warme!

    2. 🧹 Es gibt eine echte Quidditch-Liga!
      Inspiriert vom magischen Sport gründeten Fans weltweit über 400 Teams – mit Turnieren, Regeln und Weltmeisterschaften (inkl. Besenlaufen!).

    3. 🎥 Daniel Radcliffe trug über 160 verschiedene Brillen.
      Während der Dreharbeiten musste er ständig neue Brillen tragen, weil sie oft kaputtgingen – und einige waren sogar magnetisch, um Stuntverletzungen zu vermeiden.

    4. 🐍 Alan Rickman wusste Snapes Geheimnis von Anfang an.
      J.K. Rowling vertraute ihm als Einzigem an, was Snape wirklich denkt – lange bevor die Bücher beendet waren. Deshalb spielte er ihn so genial zwielichtig!

    5. 🧙‍♀️ Hogwarts‘ Datum ist geheim – aber es spielt in den 1990ern!
      Obwohl es oft zeitlos wirkt, lassen Hinweise in den Büchern darauf schließen, dass Harry 1980 geboren wurde und 1991 nach Hogwarts kam.

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    Wie gut kennst du Andy Warhol?

    Andy Warhol - Factory of Fame

    5 FACTS about ANDY WARHOL 

    1.Campbell’s als Kunst?

    Warhol hat die Kunstwelt schockiert – mit Suppendosen!
    Er verwandelte Alltagsobjekte in Kunstikonen und stellte so die Frage:

    Was ist eigentlich Kunst?

     

    2.Die Factory – Kunst trifft Wahnsinn

    Sein Atelier „The Factory“ war eine Mischung aus Partyzone, Kunstlabor und Promi-Treffpunkt. David Bowie, Basquiat, Lou Reed – sie alle gingen dort ein und aus.

    3. Stars als Ikonen

    Warhol liebte Berühmtheiten – und machte sie unsterblich. 
    Seine Porträts von Marilyn Monroe, Elvis und Co. sind heute legendär.

    4. Kunst in Serie

    Durch Siebdruck konnte er seine Werke massenhaft herstellen. 
    Warhol hat damit den Kunstmarkt auf den Kopf gestellt – Kunst wurde zum Produkt.

    5. 15 Minuten Ruhm

    „In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten berühmt sein.“ 
    Warhol sagte damit TikTok, Reels & Co. Jahrzehnte voraus!

    QUIZ - Teste dein Wissen

    FAQ's

    Andy Warhol (1928–1987) war ein US-amerikanischer Künstler und eine Schlüsselfigur der Pop-Art. Er machte Alltagsprodukte, Stars und Medienbilder zu Kunst – oft seriell und bewusst „wie produziert“.

    Am bekanntesten ist Warhol für Pop-Art-Ikonen wie die Campbell’s Soup Cans und Porträts von Marilyn Monroe. Sein Stil prägte die Verbindung von Kunst, Konsum und Celebrity-Kultur.

    Pop-Art nutzt Motive aus Massenkultur, Werbung und Populärmedien. Warhol machte genau das zum Kern: Er nahm bekannte Bilder und wiederholte sie, bis sie wie ein Markenprodukt wirken.

    „The Factory“ war Warhols Studio in New York und ein kreativer Treffpunkt für Künstler, Musiker und Szene-Leute. Es war weniger klassisches Atelier, mehr eine Art Kultur-Produktionsstätte.

    Warhol nutzte besonders den Siebdruck (Silkscreen). Damit konnte er Motive schnell reproduzieren, variieren und in Serien anlegen – ein zentraler Teil seiner Bildsprache.

    Die Campbell’s Soup Cans (1962) wurden berühmt, weil sie ein Massenprodukt in den Kunstkontext heben. Warhol zeigte damit, wie stark Konsum, Wiederholung und Markenbilder unsere Wahrnehmung prägen.

    Das Zitat („In Zukunft wird jeder 15 Minuten berühmt sein“) beschreibt die Kurzlebigkeit von Aufmerksamkeit in der Medienwelt. Heute wird es oft mit Social Media, Viralität und Influencer-Kultur in Verbindung gebracht.

    Zu den bekanntesten zählen u. a. Campbell’s Soup Cans, Marilyn Diptych, Brillo Boxes und Flowers. Außerdem wichtig: seine Porträtreihen (z. B. Monroe, Elvis) und die „Screen Tests“ (Filmporträts).

    Warhol war eng mit der Musikszene verbunden und arbeitete u. a. mit The Velvet Underground zusammen. Er produzierte Projekte, gestaltete ikonische Visuals und machte Musik/Performance zum Teil seines Kunst-Ökosystems.

    Ja. 1968 wurde Warhol von Valerie Solanas angeschossen und schwer verletzt. Das Ereignis beeinflusste sein Leben und prägte auch seine spätere Arbeit und sein Sicherheitsbedürfnis.

    - PORTRAITS - - SHORTS - -QUIZ-